Menschen in der Nothilfe
In der Asylunterkunft an der Eyhalde in Aarwangen wohnen bis zu 150 abgewiesene Asylsuchende, in erster Linie Familien mit Kindern, in der Nothilfe. Sie müssen zwar jederzeit mit dem Vollzug der Ausschaffung rechnen, leben aber teilweise seit mehreren Jahren bei uns in Aarwangen. Auch wenn ihre Rückführung temporär ausgesetzt ist, müssen sie in den Nothilfestrukturen bleiben.
Besonders die Kinder wachsen in für eine gesunde Entwicklung absolut ungeeigneten Verhältnissen auf.
Von Freiwilligen organisierte Kurs- und Beschäftigungsprogramme sind erlaubt. Dank Spenden von Privaten und Stiftungen kann der Verein Beiträge an Kurskosten, Prüfungsgebühren für Sprachzertifikate sowie Freizeitaktivitäten und damit verbundende Reisekosten finanzieren.
In «Perspektiven» erzählt Firoozeh Myiander von ihrem Alltag. Der reformierte Pfarrer Daniel Winkler aus Riggisberg berichtet von kirchlichem Engagement rund um die Rückkehrzentren. Und der FDP-Politiker Andreas Hegg aus dem Kanton Bern sagt, warum seiner Einschätzung nach die Behörden bereits genug für abgewiesene Asylsuchende tun.